Erweiterung Adolf-Reichwein-Schule I, Langen - Teilnehmer "Tag der Architektur"

Architektur als gute Laune für die Augen

Die bestehende Schule wurde zwischen 1964 und 1968 als Grund- und Realschule erbaut. Seit 1998 ist die Adolf-Reichwein-Schule eine "schulformbezogene Gesamtschule" und bietet auch einen Gymnasialzweig an. Im Zuge der Erweiterung wurden sechs neue Klassenräume, sieben Demonstrations- / Übungsräume für die Fächer Biologie, Physik und Chemie, so- wie vier EDV - Räume errichtet.

Städtebaulicher Leitgedanke der Architekten war, die beiden vorhandenen Außenbereiche "Grünzone" im Norden und "Schulhof" im Süden, aufzunehmen und in das Gebäude in Form von Innenhöfen zu integrieren.
Verbunden werden diese beiden Bereiche durch die zentrale Aula. Um diese Aula gruppieren sich alle Sonderbereiche, wie Verwaltungstrakt, Kiosk mit Küche, Schulbücherei.

Moderne Schularchitektur

Die mit großzügigen Oberlichtern ausgestattete Aula stellt sowohl die räumliche, als auch die kommunikative Mitte der Schule dar. Das gesamte Obergeschoss erhält einen Umgang, der als Rettungsweg dient. Die Winkel der Lamellen an der Sonnenschutzanlage sind so berechnet, dass im Sommer die notwendige Verschattung gegeben ist, im Winter dagegen ein Maximum an "passiver Solargewinnung" erzielt wird.
Ein weiterer Vorteil dieser prägenden Elemente ist, dass trotz der Verschattung der Räume ein größtmöglicher Sichtbezug zu den Außenbereichen besteht. Durch die großzügige Verglasung entsteht Transparenz, Leichtigkeit und Offenheit.

Der Energiebedarf liegt um 30 % unter dem gesetzlich vorgeschriebenen Wert!