Architektur und Innenarchitektur Neubau Klinik Sonnenblick, Marburg

Wirtschaftliche Planung und Ausführung

Da das vorhandene Klinikgebäude nicht wirtschaftlich saniert werden konnte, fiel die Entscheidung einen Neubau zu errichten. Dafür wurden folgende Ziele definiert: Optimierung der Nutzflächen, Minimierung der Wege, Senkung des Energie und Unterhaltskosten. Das Gebäude ist horizontal in einen ein- bzw. zweigeschossigen „Basisbaukörper“ und einen dreigeschossigen „Obergeschoss“ gegliedert.
Im Erdgeschoss befinden sich folgende Bereiche: Halle und Empfang, Café mit Nebenräumen, Küche mit Personal und Patientenspeisesaal, alle Lager- u. Kühlflächen, Therapieeinrichtung (Schwimmbad, Turnhalle, Krankengymnastik, Gruppentherapieräume), alle dazugehörigen Lagerflächen, Logistische Einrichtungen (Hauspersonal, Lager, etc.), Andienung aller haustechnischen Dienste, alle Umkleidebereiche für Küchen-, Hauspersonal und Pflegedienste, Aufent-haltsbereiche für Patienten.

Patientenorientierte und funktionale Architektur

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Im 1.Obergeschoss befinden sich folgende Einrichtungen: Ärztlicher Bereich (Diagnostik), Pflegedienstzentrale, Pfle- geintensive Patientenzimmer, The rapieeinrichtungen (Gruppenräume), Vortragsraum, Aufenthalts-bereiche für Patienten. Über diesem Basisbaukörper befinden sich im 2., 3. und 4. Obergeschoß 190 Patientenzimmer.
Die Obergeschosse bestehen aus jeweils drei Flügeln. Dadurch werden die Wege für Personal und Patienten so kurz wie möglich gehalten. In der Mitte dieser drei Obergeschoss-Flügel befindet die vertikale Hauptverbindung, bestehend aus 5 Aufzügen und einem großzügigen Treppenhaus sowie die Räume für den haustechnischen Dienst. An den Enden befindet sich jeweils ein, zusätzlich notwendiges, Fluchttreppenhaus.
Südlich der Aufzugsgruppen und damit in der geometrischen und verkehrstechnischen Mitte des Gebäudes, ist in jedem Geschoss ein Auf-enthaltsraum angeordnet. Im Untergeschoss befinden sich die gesamten Technikzentralen für alle Bereiche und ein Teil der Lagerflächen für die Haustechnik.
Das Gebäude ist horizontal in „Basisbaukörper“ und „Obergeschosse“ gegliedert. Das Basisgeschoss, bestehend aus EG und 1. OG, erhält eine Putzfassade. Der Obergeschossbaukörper (2., 3., und 4. OG) wurde mit einer Backsteinvorsatzschale verkleidet. Die Fassade dieses Obergeschoss-baukörpers ist konsequent als Lochfassade gestaltet.
Betont wird die Fassadengestaltung des Obergeschossbaukörpers im Knotenpunkt d.h. also in der Gebäudemitte. Hier erhalten die Patientenaufenthaltsräume, die hier an zentraler Stelle untergebracht sind, eine großzügige Übereckverglasung.